Vorurteile und Ängste

Hypnose erzeugt Abhängigkeit!
Das Erleben von Hypnose führt zu einer Erweiterung der inneren Erlebnisfähigkeit, zu einem besseren Kontakt mit dem eigenen Unbewußten. Mit zunehmender Hypnoseerfahrung verbessert sich die Fähigkeit zur Entspannung. Der Patient wird unabhängig vom Therapeuten, er lernt seinen eigenen Weg in die Hypnose zu finden.

Hypnose ist nur bei besonders einfältigen und leichtgläubigen Menschen anwendbar!
Das Gegenteil ist der Fall: Menschen mit Selbstvertrauen, Konzentrationsfähigkeit und Phantasie können Hypnose leichter und intensiver erfahren. Ca. 10% der Bevölkerung sind besonders gut hypnotisierbar, 80% normal und 10% nicht gut.

In der Hypnose ist man dem Therapeuten ausgeliefert!
Medizinische Hypnose ist Hilfe zur Selbsthilfe. Durch Anleitung zur Selbsthypnose lernt der Patient, den (unbewußten) Hintergrund seiner Entscheidungen zu erkennen und sie selbstbewußt zu steuern.

Welle

In der Hypnose werden unangenehme oder peinliche Erlebnisse freigesetzt!
Der Therapeut lenkt die inneren Erlebnisse seines Patienten. Er beobachtet seine Reaktionen und führt die Therapie im respektvollen Umgang mit dem Unbewußten. Erinnerungen werden in Richtung auf das angestrebte Ziel nutzbar gemacht.

Symptome werden nur zugedeckt oder verschoben!
Die moderne Hypnose arbeitet nach den anerkannten Methoden therapeutischer Problemlösung. Symptome werden durch Aufarbeitung ihrer Ursachen bewältigt, neue Verhaltensmöglichkeiten werden erarbeitet und auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft.

Man kann aus der Hypnose nicht mehr zurückkommen!
Da die Hypnose mit einem klar definierten Behandlungsziel durchgeführt wird, ist die Rückführung durch die Beendigung der Behandlung vorgegeben.

Der Patient kann in Hypnose zu unfreiwilligen Aussagen oder Handlungen mißbraucht werden!
In Hypnose kann niemand gegen seinen Willen zu Aussagen oder Handlungen gezwungen werden, die seiner inneren Einstellung zuwiderlaufen. Im medizinischen Rahmen ist Mißbrauch auszuschließen.